Umwelt- und Klimaschutz

Für eine nachhaltige Umweltpolitik ist es nicht nur erforderlich, Stadtplanung ökologisch zu gestalten und die Bürgerinnen und Bürger vor Lärm, Feinstaub, Stickoxiden sowie anderen Schadstoffen zu schützen, sondern auch den Ausbau regenerativer Energiequellen als Schlüssel für die Zukunft zu begreifen. Karlsruhe als Zentrum der Technologieregion, als Standort der ältesten technischen Hochschule in Deutschland und einer herausragenden Fachhochschule besitzt ein Potential an Wissen und Innovationsfreudigkeit, das es zu ermutigen und zu bündeln gilt. Profitieren wird dabei auch die heimische Wirtschaft durch die Entstehung von Arbeitsplätzen in Mittel- und Kleinbetrieben. Für besonders wichtig halten wir es, dass auch die Kommune in die Pflicht genommen wird, ihren Beitrag zum Klimaschutz und zum Umbau der Energiewirtschaft zu leisten. Die Stadt benötigt ein Konzept, um den Folgen des Klimawandels in Karlsruhe entgegenzuwirken. Ziele der SPD für die Arbeit im Gemeinderat 2009-2014
  • Verdoppelung des Einsatzes regenerativer Energiequellen bis zum Jahr 2015 und die Durchführung energetischer Sanierungsmaßnahmen an allen städtischen Gebäuden mit dem Ziel den Energieverbrauch dort bis zum Jahr 2015 um mindestens 25 Prozent zu
  • Weiterer Ausbau des Fernwärmenetzes
  • Effizienzkampagne zur Energieeinsparung in Unternehmen und Privathaushalten
  • Entwicklung eines „Karlsruher Modells“ zur Sanierung älterer Mehrfamiliengebäude gemeinsam mit der Volkswohnung, interessierten Wohnungsbaugesellschaften und den Hochschulen
  • Planung eines konkreten Projektes zur Nutzung der tiefen Geothermie (Erdwärme) in Karlsruhe
  • Entwicklung einer Messe „KlimaTech“ für Technologietransfer in Zusammenarbeit mit den Karlsruher Hochschulen
  • Konsequente Umsetzung von Lärm mindernden Maßnahmen im Zuge der nach EU-Recht vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung durch die Stadt Karlsruhe
  • Verwirklichung von Teilen der Buga-Planung wie Landschaftspark Rhein und Rheinauenerlebnispark
 

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